Fioretos, Der letzte Grieche.
Der letzte Grieche.
| Info | 15. Aufl. München, Hanser, 2014 22 cm. 415 S. Geb. Zustand: gut. |
| Sprache | Deutsch |
| ISBN | 9783446236332 |
| CHF | 9,-- |
4541A. Mit Schutzumschlag.
Jannis Georgiadis ist der Sohn eines Bauern aus Áno Potamiá. Hier war sein Vater, von einem tauben Gebetsrufer in Smyrna gezeugt, als Kind mit der Mutter auf der Flucht vor den Türken 1923 hängen geblieben. Mitte der sechziger Jahre wird auch Jannnis seine Heimat verlassen. Nachdem er den letzten Stall beim Poker verspielt hat, folgt er seiner Jugendliebe nach Schweden. Im Haus des Arztes Manolis Florinos findet er vorübergehend das Paradies. Er lernt Schlittschuhlaufen, träumt von einem Studium der Hydrologie, um das Bewässerungssystem in Makedonien zu reformieren, und verliebt sich in das schwedische Kindermädchen. Doch als sich, für die junge, emanzipierte Frau viel zu früh, ein Kind einstellt, scheitert nicht nur eine der Zukunftsvisionen des Gastarbeiters. Aris Fioretos lässt Jannis‘ Geschichte von einem Landsmann und Zeitgenossen erzählen, der sie auf Karteikarten schreibt, vielfältig gebrochen und fragmentiert wie dieses schillernde Leben. Ein großes Leseerebnis, u.a. mit dem Romanpreis des schwedischen Rundfunks 2010 ausgezeichnet.


