Tschinag, Die graue Erde.

Tschinag, Die graue Erde.

Die graue Erde.

Tschinag, Galsan:

Info 6. Aufl. Frankfurt am Main, Insel, 2004. 21 cm. 275 S. Geb. Zustand: gut.
Sprache Deutsch
ISBN 3458169393
CHF 6,-- 

2994C. Mit Schutzumschlag.

Galsan Tschinag erzählt eindrucksvoll vom Leben der Tuwa-Nomaden in der Mongolei: Dshurukuwaa, Sohn des Schynykbaj, ist das jüngste Kind einer Nomadenfamilie. Seine Heimat, das Altai-Gebirge, ist geprägt von archaischer Kargheit. Das Leben verläuft in traditionellen Bahnen. In diese Lebenswelt bricht mit verstörender Gewalt eine neue Zeit ein: die politische Anlehnung der Mongolischen Volksrepublik an die Sowjetunion. Schulen werden gegründet, den Kindern soll „modernes“ Wissen vermittelt werden. Auch der kleine Ich-Erzähler muss seine Eltern in der Steppe verlassen. Der Junge jedoch fühlt sich zum Schamanen berufen und gerät so immer wieder in Konflikt mit der sozialistischen Erziehung, die das „abergläubische“ Festhalten an die göttlichen Kräfte der Natur und Geister bekämpft.