Hofmann, Die kleine Stechardin.
Die kleine Stechardin.
| Info | 5. Aufl. München, Hanser, 1998. 19 cm. 212 S. Geb. Zustand: sehr gut. |
| Sprache | Deutsch |
| ISBN | 3446176845 |
| CHF | 9,-- |
2720D. Mit Schutzumschlag.
In Gert Hofmanns letztem Werk, Die kleine Stechardin, heißt es: „Nun, jeder versuchte auf seine Art, sich von der Welt ein Bild zu machen und sie seinem Kopf anzupassen“. Der Roman hat die Liebesbeziehung des Physikers Georg Christoph Lichtenberg zu seinem 23 Jahre jüngeren Hausmädchen zum Inhalt. Lichtenberg registriert eine Veränderung in seinem Kopf. Eigentlich hatte er immer den Kopf voller Bücher. Sein Interesse galt dem Geheimnis der Sprache: Ein Wort drückte nicht nur das Wesen eines Dings aus, sondern auch seine Verwandtschaft und Beziehung zu anderen Wörtern. Und dann gab es den Ton, der dem Wort Unter- und Nebenbedeutungen verlieh. Wie konnte man ihn mitschreiben? Wie liess sich Leben in Sprache abbilden? Wie konnte man die Sprache atmen lassen?


